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derma2know: Diffusen Haarausfall behandeln

5 Fakten über diffusen Haarausfall

FAQ

Diffuser Haarausfall gilt prinzipiell als heilbar. In den meisten Fällen stellt sich nach einigen Monaten wieder normales Haarwachstum ein.

Zur Dauer des diffusen Haarausfalls kann man keine verallgemeinernden Aussagen machen. Ist der Haarverlust durch eine heilbare oder therapierbare Krankheit wie z.B. Syphilis, HIV oder Schilddrüsenhyperfunktionen verursacht, hält er nur kurze Zeit über die Genesung bzw. über den Zeitpunkt der vollständigen Krankheitskontrolle an. Das Haarwachstum sollte sich innerhalb einiger Monate normalisieren. Der diffuse Haarausfall nach der Geburt eines Kindes setzt 2-4 Monate nach der Geburt ein und hält nur einige Wochen an. Bleibt eine Grundkrankheit bestehen, die zum diffusen Haarausfall führt, kann dieser nach nicht absehbarer Zeit verschwinden, zyklisch wiederkehren oder gar chronisch verlaufen.

Auch wenn es nur selten der Fall ist, kann ein diffuser Haarausfall im Endstadium tatsächlich zur Glatze führen. Dies ist jedoch abhängig von der Ursache und kommt z.B. bei Chemotherapien vor.

Es gibt diverse Shampoos mit und ohne medikamentöse Zusätze, die man probehalber bei diffusem Haarausfall anwenden kann. Zudem ist es sinnvoll, auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichendem Eisen- und Vitamingehalt zu achten.

Verlässt man sich auf die Packungsbeilage, kann eine überwältigende Zahl an Medikamenten zu Haarausfall führen. Zu den wichtigsten gehören Chemotherapeutika, bestimmte Spritzen zur Blutverdünnung, Schilddrüsenmedikamente, gewisse Anti-Baby-Pillen, Medikamente gegen Schuppenflechte und gegen Epilepsie. Es ist zu beachten, dass diese Aufzählung nicht vollständig ist.

Diffusen Haarausfall behandeln: Ursachen finden und zurück zu kräftigem Haar

Das Bild zeigt die Medizinerin S. Bosshart

S. Bosshart

UNIVERSITÄTSSPITAL ZÜRICH

Dichtes, kräftiges Haar ist nicht nur bei Frauen ein Schönheitsideal unserer Gesellschaft. Es ist daher verständlich, dass Haarausfall das eigene Körperbild verändert und für Patienten psychisch belastend ist. Doch was sind die Gründe für den Verlust der Haarpracht?

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