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derma2know: Hämangiom behandeln

5 Fakten über Hämangiome

FAQ

Ein Hämangiom ist ein gutartiger Tumor der Haut. Durch genaues Untersuchen können Hämangiome von bösartigen Erkrankungen unterschieden werden.

Hämangiome entstehen durch echte Gefäßneubildungen. Diese können bei Geburt vorhanden sein oder kurz danach entstehen. Auch das Auftreten in höherem Alter oder nach infizierten Verletzungen ist jedoch möglich.

In der Regel wachsen infantile (kindliche) und kongenitale (angeborene) Hämangiome besonders in den ersten neun Lebensmonaten schnell und bilden sich dann bis ungefähr zum neunten Lebensjahr langsam zurück. Bei späterem Auftreten von Hämangiomen ist weder ein schnelles Wachstum noch eine spontane Rückbildung zu erwarten.

Hämangiome sind als gutartige Tumore des Gefäßsystems nicht behandlungsbedürftig. Kindliche Hämangiome werden bei einer Einschränkung der Funktion oder Entwicklung von den Organen durch die Ausdehnung des Blutschwämmchens initial durch die Gabe von Medikamenten und bei ausbleibendem Therapieerfolg mit einer Lasertherapie behandelt. Die operative Exzision, sowie die Laserbehandlung ist auch im Erwachsenenalter bei Therapiewunsch empfohlen.

Hämangiome können zwar bei lokalen Verletzungen vermehrt bluten, die Gefahr des spontanen Platzens besteht jedoch grundsätzlich nicht.

Hämangiome behandeln: Blutschwämmchen als harmlose Hautveränderung

Das Bild zeigt die Medizinstudentin Paulina Köhler.

Paulina Köhler

Ludwig-Maximilian-Universität München

Hämangiome können bei Kindern angeboren sein oder auch in den ersten Wochen im Verlauf neu auftreten. Bei Erwachsenen entstehen Hämangiome besonders nach infizierten Verletzungen oder in größerer Zahl altersbedingt. Besonders die kindlichen Hämangiome führen aufgrund des auffälligen Aspekts und des häufigen Befalls von Kopf und Hals der Kinder häufig zu Besorgnis bei den Eltern. Die Erkrankung ist jedoch ungefährlich. Eine Abklärung bei einem Arzt der Dermatologie und der Kinderheilkunde zum Ausschluss anderer Diagnosen ist jedoch zu empfehlen.

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